Factory Crew - Die Rockin’ Blues Band
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    Das Recording-Projekt - der Aufbau

    Von Rainer | 12.Juli 2010

    Hat gedauert, bis ich wieder Zeit hatte, um weiterzuberichten. Sorry wegen der langen Pause, aber das Recordingwochenende und die darauffolgende Woche waren doch ziemlich arbeitsreich.

    Los ging’s am Freitag damit, daß der Übungsraum vorbereitet werden mußte. Nachmittags ging’s los damit, das nötige Material in den Raum zu bringen und am frühen Abend stießen Dieter und Alex dazu, um mit mir den Aufbau vorzunehmen.

    Zuerst hieß das: einen Tisch reinstellen, PC,  Mixer und Monitore miteinander verkabeln.

    Dann wurde das Schlagzeug mikrofoniert. Wir haben das Verfahren gewählt, das als “Glyn Johns Methode” bekannt ist: ein Overhead einen Meter über der Snare-Mitte, ein weiteres zielt über Dieters rechte Schulter direkt auf die Hihat, ebenfalls genau einen Meter entfernt von der Snare-Mitte. Dazu ein Kondensator-Mikro an der Snare und ein Bassdrum-Mikro als Stütz-Mikrofone.

    Dann die Amps. Meinen hatte ich schon am Nachmittag hinter einer kleinen Holzwand versteckt, um die Einsprechung in die Overheads zumindest ein wenig zu verringern, den Speakergrill abgenommen und ein SM57 davorgestellt.  Ausserdem hatte ich noch einen Speaker-Simulator von Palmer als Alternative im Einsatz.

    Kitty recording

    Nachdem wir feststellten, daß Heikos Bassamp wohl nicht gebraucht wird und der Bass direkt ins Pult eingespielt wird, haben wir  auch auf Alex’  Seite eine kleine “Schallwand” gebaut, um ihn ein wenig vom Schlagzeug zu trennen.

    Renegade recording

    Nach nicht endenwollendem Kabelverlegen,  Adaptersuchen und Technikverfluchen ( “Verdammt, warum kommt da nichts??” ) war es soweit: Drum-Soundcheck! Dieter hat sich gefreut!

    Dieter recording

    Nach einer kurzen Kostprobe stellten wir fest, daß das zuerst eingesetzte Sennheiser 421 uns nicht überzeugte. Es wurde gegen ein Nady-Bassdrum-Mikro ausgetauscht, das deutlich besser klang. Und das war’s!  Nach 5 Minuten stand der Sound. Kommentar unseres Mitbewohners und Band-Freundes Birger, der das Getümmel interessiert verfolgte: “Ich habe noch nie so einen kurzen Drum-Soundcheck gehört.” So isses. Gutes Drumset, gut gestimmt, gut gespielt - da kann nix schiefgehn. Meine größten Befürchtungen war wie weggeblasen.

    Dann noch die Gitarre und der Bass kurz verkabelt, Pegel eingestellt und Dieters Vorlage als Playback benutzt. Alles fein.

    Im Ergebnis klingt unsere schnell hingepfuschte Soundcheck-Aufnahme ohne jede Nachbearbeitung (ausser Panorama und Lautstärke) dann so:

    Soundcheck

    Jetzt noch die Kopfhörer anschliessen, Kabelbäume verlegen, damit es keine Stolperfallen gibt - und das war’s. Gegen 23:00 Uhr stand alles, am nächsten Vormittag um 11:00 Uhr sollte die Aktion starten. Yippie!

    Topics: Die Crew im Studio |

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