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Presseartikel aus der GLÜCKSTÄDTER FORTUNA

Mittwoch,17. Mai 2006 Seite 25 – Jahrgang 2006

“The Factory Crew” sorgt für Stimmung Borsfleth/Glückstadt/lh -

Sie kombinierten satten Blues mit fetzigem Rock, bei dem auch die Melodie’ nicht zu kurz kam. Das honorierte das Publikum in Borsfleth.Im “Beermanns” trat die Band “Factory Crew” aus Glückstadt im rustikalen Ambiente auf. Zahlreiche Gäste sorgten für einen gut gefüllten Saal und viel Stimmung.

Die Band stellte bei dieser Gelegenheit auch ihren neuen Drummer Sven Walthemate vor. Gitarrist Alex Niepelt, Sänger Roland Lucke und Bassist Heiko Rades, die schon seit Jahren auf der Bühne stehen, spielten ihre Routine aus, was bei den Zuhörern auf fruchtbaren Boden fiel.

Da kam ihnen für den satten Bluesrock-Sound die Location mit ihrem rustikalen Ambiente in der ausgbauten Diele der alten Scheune zugute. Andreas und Ute Beermann restaurierten den 200 Jahre alten Hof und wollen ihn als Veranstaltungsort für verschiedenste Gelegenheiten wie Konzerte etablieren.

Den Gig in dieser passenden Umgebung gestalteten die vier Musiker zweigeteilt. Im ersten Teil legten sie den Schwerpunkt auf den Blues, wobei aber die rockigen Elemente nicht zu kurz kamen. Titel wie die BB-King-Nummer “The thrill is gone” oder “I fall apart” von Rory Gallagher sorgten für viel Applaus. Im zweiten Teil wurde die Band dann rockiger. Mit Titeln wie “Drivin’ rain” von der Band “Gov’t Mule” oder “Gimme three steps” von Lynnard Skynnyrd lockte sie das Publikum bis dicht vor die Bühne.

Das Quartett, das seine kreativen Einfalle im Übungsraum in einer alten Fabrik erhält (daher auch der Name), überzeugte durch erdigen Rock-Sound, den die Musiker in unterschiedlicher Akzentuierung mit fetzigem Rhythm’n'Blues kombinierten.

Zur charismatischen Stimme von Roland Lucke sorgte Alex Niepelt mit seinen Gitarrensoli immer wieder für Szenenapplaus. Eine bluesige Slide-Gitarre und das treibende Schlagzeug taten ihr übriges und verliehen dem Auftritt seinen “Drive”.

Sie beziehen ihre musikalischen Vorbilder aus verschiedenen Ursprüngen wie amerikanischem Southern Rock, jazzigen Elementen und kernigem Sound. So verarbeiteten sie immer wieder Titel aus der Blues-Geschichte und arrangieren sie in ihre interessanten Neuinterpretationen um. Auf diese Weise stellten sie ihren eigenen Sound her, den sie selbst am liebsten als “Anti-Pop” beschreiben. “Jetzt suchen wir weitere Möglichkeiten für Live-Auftritte”, so Alex Niepelt.

Rockin Blues der Factory Crew vom 17.05.2006

Foto: Hinz

Bassist Heiko Rades und Gitarrist Alex Niepelt trieben den satten Blues-Rock-Sound von “Factory”Crew” voran.


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