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Das Recording-Projekt - Business Time!
Von Rainer | 22.Juli 2010
Samstag vormittag, 10:30 Uhr - zu ungewohnter Zeit schleichen 5 Musiker in den Übungsraum.
Nach allem, was wir bislang erledigt haben, war das eigentliche Einspielen fast eine Kleinigkeit.
Stefan nahm hinter dem iMac Platz und überwachte die Aufnahmen.
Damit wir nicht den Faden verlieren, hatte er ein Mikro in der Hand und sang seinen Part mit. Wir haben für jeden Song ungefähr drei oder vier Versionen eingespielt.Mittags ein kurzer Ausflug zum Croqueladen und dann weiter bis ungefähr 18:00 Uhr. Abends war alles im Kasten.
Da Stefan und ich noch etwas Zeit hatten, haben wir uns entschlossen, einen ersten Pilotgesang hinzuzufügen, um für spätere overdubs eine Orientierung zu haben. Wir Gitarristen haben uns zum Beispiel die Soli für später aufgehoben, um nicht wegen eines verissenen Tons die Aufnahme neu starten zu müssen.
aus unseren Aufnahmen - ohne weitere Bearbeitung sind das die acht Spuren, die in fast jedem Stück auf der Festplatte gelandet sind: Overhead links, Overhead rechts, Snare, Bassdrum, Bass, Alex’ Gitarre über Mikro, Rainers Gitarre über Mikro, Rainers Gitarre über DI-Box. That’s it - good enough for Rock’n'Roll.
Am nächsten Tag saß ich wieder an der selben Stelle, um meine Soli hinzuzufügen. Wie so oft hieß es: Recording is god’s way of telling you how much you suck. Ich lege mir selten Soli verbindlich zurecht, so daß ich im Laufe des Tages für die meisten Fälle 10-15 Versionen übereinander gespielt habe, um jeweils das beste (oder am wenigsten schlechte, seufz…) aussuchen zu können.
Montag abend war Alex dran - der anders als ich selten mehr als 4 Anläufe brauchte, bis eins passte.
Schnell noch einen letzten Blick auf das verwendete Werkzeug: Heikos neuer Ibanez Bass, Ibanez AS200 Semiakustik und Fender Strat von Alex und meine Fender Tele, Reverend Volcano und Gibson Les Paul.
Dann konnte die gesamte Technik im Übungsraum abgebaut und wieder in meinen Musikkeller verfrachtet werden. Während der Aufnahmen habe ich schon erste Rohmixe vorgenommen und die Stücke gefühlte 143 mal gehört. Eine Woche liegenlassen war angesagt und eine Verabredung mit Stefan am folgenden Wochenende, um den Gesang endgültig in den Kasten zu kriegen.
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